Immer wieder versuchen es die LobbyistInnen der Industrie und der gutverdienenden Wirtschaft, das über das Umlageverfahren gut funktionierende Pensionssystem madig zu machen. Wer sind diese LobbyistInnen, wo sind sie organisiert und warum machen sie das überhaupt?
Als lautester Verfechter dieser unsozialen Angriffe, hat sich NEOS-„Sozialsprecher“ Gerald Loacker einen Namen gemacht. Er fordert das, was bei den NEOS, Fundament und Programm ist: Wenig bis gar keinen Sozialstaat; mit allen Lebensproblemen sollen Menschen allein und selbst zurechtkommen. Alles nach dem Motto: Jeder seines Glückes Schmied!
Die Wohnkosten explodieren und es gibt in Österreich keinen Mietendeckel. Weil die Mieten mittels Wertsicherungsklauseln gesetzlich an die Inflation gekoppelt sind, führen erhöhte Preise zur Erhöhung der Mieten und diese wiederum zur Erhöhung des Verbraucherpreisindex und in weiterer Folge wieder zu weiteren Mietenerhöhungen. Eine endlose Spirale zu Lasten aller Mieter!
Von unserem Ausflug zur Burg Deutschlandsberg im Juli. Es war wunderschön, Essen und Wetter perfekt. Die Stimmung war großartig und wer wollte konnte eine kleine Wanderung mit Rudi und Brigitte machen, sie sind ortskundig.
Etwas mehr als ein halbes Jahr ist vorüber und in Vorarlberg und Oberösterreich wurde der Equal-Pension-Day überschritten. Die anderen Bundesländer folgen in den nächsten Tagen. Zur Erklärung, besagter Equal-Pension-Day ist jener Tag, an dem die Männer im Schnitt bereits jene Pensionsleistung erreicht haben, die bei den Frauen erst zum Jahresende ankommen wird.
Um die klaffende Lücke zu schließen, verlangt der Präsident des sozialdemokratischen Pensionist:innenverbandes Dr. Peter Kostelka ein neues Berechnungsmodell. Nämlich jene zehn Jahre mit dem geringsten Verdienst sollen von der Pensionsberechnung ausgeklammert werden. Das kann man machen, wird dadurch aber die Ungleichheit der durchschnittlichen Pensionshöhe zwischen den Geschlechtern geschlossen?
Energiepreise undurchsichtig - statt echter Preissenkung, Sonderrabatte und Freitage
Dieser berechtigten Kritik von Arbeiterkammer und E-Control schließt sich der ZVPÖ mit Nachdruck an.
Denn endlich senken die Energieanbieter ihre Preise, doch für viele Kunden bedeutet das: Lesen komplizierter Schriftstücke, oder in Online-Portalen nach Einstellungen suchen.
Ab sofort auf pv.at beantragen! – Bitte weitersagen!
„Ab Juli erhalten pflegende Angehörige mit niedrigem Einkommen einen monatlich ausbezahlten Pflegebonus in der Höhe von jährlich 1.500 Euro. Heuer werden für das zweite Halbjahr noch 750 Euro ausbezahlt.“ Darauf machte die KPÖ-Steiermark gestern aufmerksam.
Voraussetzung ist, dass man einen nahen Angehörigen seit mindestens einem Jahr häuslich pflegt. Der bzw. die Angehörige muss Anspruch auf Pflegegeld in der Stufe 4 oder höher haben. Ein gemeinsamer Haushalt ist nicht erforderlich.
ZVPÖ für gesetzliche Verpflichtung ab einer Inflationsrate von +5%
Wie bereits berichtet (siehe Onlinebericht vom 07.06.2023) wird die gesetzliche Grundlage für die Pensionsanpassung für 2024 etwa plus zehn Prozent betragen. Dies deshalb, da die Teuerung im Beobachtungszeitraum von August 2022 bis Juli 2023 im Durchschnitt derart hoch war. Die Abgeltung für 2023 betrug nur 5,8 Prozent, was bedeutet, dass die PensionistInnen heuer der Teuerung nachlaufen und diese vorfinanzieren müssen. Deshalb haben alle im Österreichischen Seniorenrat vertretenen SeniorInnenverbände einschließlich des ZVPÖ die Vorziehung eines Teils der Pensionsanpassung für 2024 mit fünf Prozent gefordert.
Die Ware Mensch soll weiter profitbringend ausgeschlachtet werden
Von ÖVP und Grüne wird eine freche Arbeitsverdichtung für 24 h Betreuerinnen über eine Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) und begleitender Gesetze im Sozialausschuss beantragt -
Diese jetzt vorgeschlagene "Betreuung von bis zu 3 Personen in einem Haushalt"nutzt vorwiegend den Betreibern von Wohngemeinschaften für ältere Menschen, also hauptsächlich den sogenannten "Gemeinnützigen Vereinen" und kapitalstarken Privatinvestoren, die solche Wohn – und Betreuungsinstitute er-schaffen können.
Somit wird das GuKG als "Trägerrakete" benutzt, um die Situation bei der 24 h Betreuung zu verschärfen. Die Arbeiterinnen in diesem Bereich werden weiterhin auf nicht mehr als 3-5 € Netto/Stunde Arbeit sitzen bleiben.
Wenn Fehler bei der Anmeldung bei der SVS passieren, sollen künftig keine rückwirkenden Kulanzlösungen mehr zulässig sein. Das bedeutet, dass die Bundesfördergelder für die 24 h Betreuung viel schneller entzogen werden als bisher, wenn absichtliche oder unabsichtliche Meldevergehen festgestellt werden.
Der ZVPÖ bekräftigt Forderung nach einem Mietenstopp!
Nach den Richtwertmieten (8,6% Erhöhung für Neuverträge ab April, für bestehende Verträge ab Mai) folgt nun jetzt bereits zum vierten Mal in den letzten 15 Monaten auch eine weitere Verteuerung der Kategoriemietzinse (ab Juli um 5,51%).
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