Unser Kollege Sepp Stingl (Mitglied im Vorstand der ÖGB-PensionIstInnen) hat nachgerechnet.
Die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge für Pensionen von 5,1 auf 6,0 Prozent sorgte im vergangenen Jahr für erhebliche politische Diskussionen. Diese Anhebung, die ab Juni wirksam wurde, betraf sämtliche Pensionist:innen – mit Ausnahme jener, die eine Ausgleichszulage beziehen. Doch diese Ausnahme erfolgte nicht aus sozialen Gründen, sondern um die politische Brisanz des Themas nicht weiter zu verstärken. Für die etwa 190.000 Bezieher:innen der Ausgleichszulage sollte die Erhöhung erst gleichzeitig mit der jährlichen Pensionsanpassung wirksam werden.
Wir hoffen, dass sie auch den Weg in die Agenda der Regierung findet.
Seit vielen Jahren fordert der ZVPÖ angesichts des hunderte Millionen Euro umfassenden Defizits der Gesundheitskasse, der Krankenversicherung für Millionen Menschen in Österreich, eine Verbreiterung der Finanzierungsbasis durch die Abschaffung der Höchstbeitragsgrundlage für die Krankenversicherungsbeiträge. Einkommen über € 6.450 (im Jahr 2025) brauchten keinen Cent zusätzlich zur Krankenversicherung beitragen.
Dazu ladet der ZVPÖ in Oberösterreich, Wien und in der Steiermark ein.
Mitmachen beim ZVPÖ lohnt sich! Seniorinnen und Senioren, die gerne in netter Gesellschaft Gleichaltriger Zeit verbringen wollen, sind zu nachfolgenden Aktivitäten herzlich eingeladen:
Die erste Sitzung des Österreichischen Seniorenrates in diesem Jahr war von den von den Präsidentinnen des Seniorenrates (SR) geäußerten Wünschen für das laufende Jahr geprägt.
Seit Jahren schreiben angeblich seriöse Medien gegen das seit Jahrzehnten bewährte Pensionssystem – basierend auf dem Umlageverfahren und dem Generationenvertrag – mit aller Vehemenz an und lassen dazu fast täglich selbsternannte „Expert:innen“ zu Wort kommen, die eben dieses System mit kruden Argumenten madig machen und dann zeigen sie sich über die Folgen verwundert, hält Kollege Leo Furtlehner aus Linz zu einem Standard-Artikel von Bettina Pfluger (14.1.2026) mit der Schlagzeile „Glaube an ausreichende Pension sinkt“, fest.
Freundschaftliches, solidarisches Zusammensein und gemeinsame Feiern haben im ZVPÖ einen hohen Stellenwert
Auf die Collagen klicken, dann werden sie groß!
Adventfahrten, und eine Vielzahl festlicher Weihnachts- bzw. Jahresabschlussfeiern in unseren Orts- und Bezirksgruppen zählten auch heuer zu den beliebten Fixpunkten in unserem Verbandsleben.
Reservierungen sind unter folgendem Kontakt möglich:
ZVPÖ: 1020 Wien, Praterstrasse 54
Tel: 01-2146573 oder E-Mail: zvpoe@aon.at
Veranstalter: Böhm Reisen
Gültiger Reisepass oder Personalausweis erforderlich!
Mindestteilnehmer 20 Personen/ maximale Teilnehmerzahl 30 Personen.
Es sind max. 11 Einzelzimmer verfügbar (Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen)
Anmeldung erbeten bis 14. April 2026 (Danach Plätze nur noch auf Anfrage)
von Josef Stingl
Mitglied des ÖGB- Bundespensionist:innenvorstandes und Mitglied im Bundesvorstand des ZVPÖ
Der OECD-Bericht „Pensions at a Glance 2025“ ist für Österreich kein Ruhmesblatt. EU-weit ist es um die Ungleichheit der Pensionen zwischen Männer und Frauen nur in Holland schlechter bestellt als hierzulande.
Bericht von der Sitzung des Seniorenrats am 1. Dezember 2025
Die Präsidentin Gerstorfer resümierte in ihrem Bericht, dass die Pensionsanpassung für 2026 mit 2,7% für alle Pensionen bis € 2.500 erfolgt, dies aber 71% aller PensionistInnen betrifft. Die Anpassung wird aber erst mit der Jännerpension, die am Ende des Monats Jänner ausbezahlt wird, wirksam.
Da die Inflationsrate seit Beginn des neuen Beobachtungszeitraums im August durchwegs 4 % beträgt, stellen sich die Seniorenverbände auf harte Verhandlungen mit der Regierung für das Jahr 2027 ein. Im Juni soll darüber im Seniorenrat ein Beschluss gefasst werden.
21. - 27.06.2026 ZVPÖ: 7 Tage - Reise nach Ermland - Masuren, das Land der 1000 Seen (Polen) Mehr Infos dazu - hier klicken! Anmeldung bis 14.04. erbeten
19. - 26.07.2026 ZVPÖ Wien 21+22: 7 Tage - Bad Kleinkirchheim Mehr Infos dazu - hier klicken! Nur mehr Restplätze auf Nachfrage
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