Willkommen bei ZVPÖ - Zentralverband der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs 

Aktuelles

Teilpension: nicht sehr beliebt?

  • Freitag, 18. September 2026 @ 11:02
Die Regierung spart bei den Pensionen, nicht zuletzt um die immens wachsenden Rüstungsausgaben finanzieren zu können. Neben der Anpassung der Pensionen für 2027 und 2028 unter der Inflationsrate (für 2027 um minus 0.45%), wird der Zugang zur Altersteilzeit wesentlich erschwert, ihre Dauer verringert und weniger gefördert. Als Ausgleich dazu bietet die Regierung die sogenannte Teilpension an. Diese soll ermöglichen, nach dem Erreichen eines Pensionsanspruchs (z.B. durch Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters für die Alterspension oder einer anderen Pensionsart) einen Teil der Pension zu beziehen und daneben bei reduzierter Arbeitszeit (zwischen 25 und 75%) weiter beschäftigt zu sein.

Auf den ersten Blick hat das Vorteile für Arbeitnehmer*innen und für die Pensionsversicherung.

Staatsfonds für Pensionen

  • Sonntag, 30. August 2026 @ 10:00
Eine Idee – aber viele Fragen bleiben offen

Bundeskanzler Christian Stocker hat einen Staatsfonds zur langfristigen Absicherung der Pensionen ins Spiel gebracht. Nach seinen bisherigen Aussagen soll etwa die Hälfte der Gewinne aus staatlichen Beteiligungen in einen solchen Fonds fließen. Stocker spricht dabei von rund 700 Millionen Euro jährlich.
Der ZVPÖ begrüßt grundsätzlich jede Überlegung, die langfristige Sicherheit unseres öffentlichen Pensionssystems zu stärken. Es darf aber nicht zum Ersatz für ein solidarisch finanziertes öffentliches Pensionssystem kommen.

Viele Fragen offen

Der Sozialstaat braucht Maßstäbe

  • Donnerstag, 20. August 2026 @ 10:54
Auf die Grafik klicken, dann wird sie groß!

Ausgangspunkt: Was braucht ein würdevolles Leben?

Reichen 1.500 Euro Pension zum Leben – oder erst 2.000 Euro? Wo beginnt finanzielle Sicherheit, und wo endet gesellschaftliche Teilhabe? Solche Fragen prägen die politische Diskussion. Eine objektive Antwort darauf ist schwieriger als es auf den ersten Blick scheint.

Sozialministerium antwortet auf ZVPÖ-Forderung

  • Mittwoch, 12. August 2026 @ 20:38
Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses und der Drucklegung der aktuellen Ausgabe unserer Verbandszeitung (3/2026) lag dem ZVPÖ noch keine Antwort des Sozialministeriums auf unseren Brief zur Finanzierung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) vor.

Das Ministerium hat inzwischen mit Schreiben vom 21. Juli 2026 auf unsere Anfrage reagiert. Das Schreiben langte beim ZVPÖ allerdings erst am 6. August 2026 – nach Abschluss der Drucklegung unserer Verbandszeitung – ein.

Pensionsdebatte braucht mehr als den Blick auf das Budget

  • Montag, 3. August 2026 @ 13:28
Aktuelles

Die jüngsten Aussagen von Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, haben eine kontroverse Debatte ausgelöst. Sie hatte sich offen für eine Diskussion über eine mögliche Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters gezeigt und es angesichts der demografischen Entwicklung als legitim bezeichnet, über die Zukunft unseres Pensionssystems zu sprechen.

Diese Aussagen stießen in der Vorwoche nicht nur in unseren Reihen, sondern auch bei anderen im Seniorenrat mitwirkenden Senior:innenorganisationen auf Kritik.

„Rüstung rauf – Soziales runter“

  • Mittwoch, 29. Juli 2026 @ 19:39
So kennzeichnete ZVPÖ-Bundesobmann Michael Graber den Regierungsentwurf des Doppelbudgets (2027/2028).

In der Anschaffung von Panzern, Drohnen, Raketen, militärischer Infrastruktur und zusätzlichen Kosten, wenn der Wehrdienst verlängert wird, von zusammen zumindest 17 Mrd. Euro bis 2032, sei dabei eine besondere „Grauslichkeit“ zu erkennen.

Arbeiten bis 68?

  • Samstag, 13. Juni 2026 @ 09:35
Die Rechnung sollen wieder die ANDEREN zahlen

Die Aussagen von IV-Präsident Georg Knill in der ORF-Pressestunde (07.06.2026) werfen eine grundsätzliche Frage auf:

Warum sind es immer die Arbeitnehmer, die Pensionisten und die sozial Schwächeren, die den Gürtel enger schnallen sollen?

Herr Knill spricht von einem radikalen Sparkurs, von einem Nulldefizit und davon, dass die Menschen künftig bis 68 arbeiten sollen.

Erhöhung der Selbstbehalte für BVAEB-Versicherte um 100%

  • Dienstag, 2. Juni 2026 @ 16:29
Quasi überfallsartig informierte die BVAEB (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau) darüber, dass ab sofort die Selbstbehalte für die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen von 10% auf 20% erhöht werden.

Über die Gründe für diese kurzfristige Umsetzung kann man nur rätseln:
wollte man verhindern, dass Versicherte vor Inkrafttreten der Erhöhung noch diverse Routineuntersuchungen oder Behandlungen zum alten, günstigeren Tarif durchführen lassen?

Besonders hart trifft diese Maßnahme die bei der BVAEB krankenversicherten ASVG-Pensionist:innen.

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