Fast alle Senior_innen müssen seit Juli 2025 einen KV-Beitrag von 6 % abführen.
Das ist eine bombige Steigerung um rund 17% !
Seit 2026 betrifft das auch die Ausgleichszulagenbezieher_innen. Sie zahlen jetzt sowohl für ihre mageren Bruttopensionen als auch für die gewährten Ausgleichszulagen zusammen die 6 % KV-Beitrag. Und das, obwohl die Ausgleichszulage gesetzlich eigentlich keine Pensionsleistung, sondern eine kümmerliche Transferleistung zur Armutssicherung ist. Zur Erinnerung: Für Mindestsicherung oder Kinderbeihilfe müssen – und das halten wir für richtig – keine SV-Beiträge abgeliefert werden.
Im aktuellen Jahresbericht 2025 des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger wird diese Belastungs-Maßnahme speziell für Senior_innen, die darüber hinaus auch nicht alle Senior_innen gleich behandelt, als „solidarische Verteilung der Finanzierungslasten“ schöngelogen.
Die führenden VertreterInnen vom VP-Seniorenbund und dem SP-Pensionistenverband empörten sich in Form von Presseaussendungen und beklagten wortreich, dass sie völlig uninformiert vor vollendete Tatsachen gestellt worden seien. Mittlerweile herrscht wieder eine beklemmende Ruhe im Blätterwald.
Leider ist der Bevölkerung von Seiten der ÖGK im Zusammenhang mit den neuerlichen Kürzungsmaßnahmen nicht vorgerechnet worden, welches Einsparungspotential erwartet werden kann. Das ist schlicht beschämend. Es bestätigt nur, dass die Kommunikationskompetenz der Verantwortlichen im Büro der ÖGK grottenschlecht ist.
Dazu einige Gedanken unserer Kollegin Hilde Grammel anlässlich des Internationalen Frauentages
Wir begehen dieser Tage zum 115. Male den Internationalen Frauentag, der wesentlich der Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin zu verdanken ist.
Unser Kollege Sepp Stingl (Mitglied im Vorstand der ÖGB-PensionIstInnen) hat nachgerechnet.
Die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge für Pensionen von 5,1 auf 6,0 Prozent sorgte im vergangenen Jahr für erhebliche politische Diskussionen. Diese Anhebung, die ab Juni wirksam wurde, betraf sämtliche Pensionist:innen – mit Ausnahme jener, die eine Ausgleichszulage beziehen. Doch diese Ausnahme erfolgte nicht aus sozialen Gründen, sondern um die politische Brisanz des Themas nicht weiter zu verstärken. Für die etwa 190.000 Bezieher:innen der Ausgleichszulage sollte die Erhöhung erst gleichzeitig mit der jährlichen Pensionsanpassung wirksam werden.
Wir hoffen, dass sie auch den Weg in die Agenda der Regierung findet.
Seit vielen Jahren fordert der ZVPÖ angesichts des hunderte Millionen Euro umfassenden Defizits der Gesundheitskasse, der Krankenversicherung für Millionen Menschen in Österreich, eine Verbreiterung der Finanzierungsbasis durch die Abschaffung der Höchstbeitragsgrundlage für die Krankenversicherungsbeiträge. Einkommen über € 6.450 (im Jahr 2025) brauchten keinen Cent zusätzlich zur Krankenversicherung beitragen.
Die erste Sitzung des Österreichischen Seniorenrates in diesem Jahr war von den von den Präsidentinnen des Seniorenrates (SR) geäußerten Wünschen für das laufende Jahr geprägt.
Seit Jahren schreiben angeblich seriöse Medien gegen das seit Jahrzehnten bewährte Pensionssystem – basierend auf dem Umlageverfahren und dem Generationenvertrag – mit aller Vehemenz an und lassen dazu fast täglich selbsternannte „Expert:innen“ zu Wort kommen, die eben dieses System mit kruden Argumenten madig machen und dann zeigen sie sich über die Folgen verwundert, hält Kollege Leo Furtlehner aus Linz zu einem Standard-Artikel von Bettina Pfluger (14.1.2026) mit der Schlagzeile „Glaube an ausreichende Pension sinkt“, fest.
Bericht von der Sitzung des Seniorenrats am 1. Dezember 2025
Die Präsidentin Gerstorfer resümierte in ihrem Bericht, dass die Pensionsanpassung für 2026 mit 2,7% für alle Pensionen bis € 2.500 erfolgt, dies aber 71% aller PensionistInnen betrifft. Die Anpassung wird aber erst mit der Jännerpension, die am Ende des Monats Jänner ausbezahlt wird, wirksam.
Da die Inflationsrate seit Beginn des neuen Beobachtungszeitraums im August durchwegs 4 % beträgt, stellen sich die Seniorenverbände auf harte Verhandlungen mit der Regierung für das Jahr 2027 ein. Im Juni soll darüber im Seniorenrat ein Beschluss gefasst werden.
Eine Kollegin aus Wien-Floridsdorf schreibt uns folgenden Leserbrief
War gestern auf der Bank Austria im DZ (Donauzentrum) und wollte eine Überweisung durchführen. Bedingt durch den Monatsanfang dachte ich mir nichts bei den langen Schlangen bei den Überweisung-Automaten – wie ich dann aber sehen konnte waren diese nicht bedingt nur durch den Monatsbeginn, sondern durch eine Umstellung des Selbstbedienungsablaufs.
Für drei Schalter gab es nur EINEN Mitarbeiter, der den Schlange Stehenden bei der NEUEN Abwicklung behilflich war.
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