Willkommen bei ZVPÖ Donnerstag, 18. Oktober 2018 @ 08:51

FINANZIERUNG DER PFLEGE - EINE ÄRA GEHT ZU ENDE

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Nun wurde hochoffiziell die Debatte über die Finanzierung der Pflege vom Bundeskanzler auf Druck von Hilfswerk und Agenda Austria eröffnet.

Fest steht: Die Ausgaben – Deckel werden nicht halten!!


Die nahezu 100 % budgetfinanzierte Grundlage der Pflegedienstleistungen in Österreich wird unter den gegenwärtig festgelegten Budget-Regeln (Bindung an der BIP Entwicklung) mit mathematischer Sicherheit an seine Grenzen stoßen. Es ist zu erwarten, dass bald die populistische Debatte über Leistungseinschränkungen auf die pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen zukommen wird, wenn die herrschenden Eliten keine neuen Einkommensquellen aufsuchen wollen.

Wer soll für einen handeln, wenn man es selbst nicht mehr kann?

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ZVPÖ Gesundheitssprecher Dr. med. Rudi Gabriel mit seiner Vortragsreihe zur Patientenverfügung diesmal bei den Kolleginnen und Kollegen unserer ZVPÖ Gruppe Brunn am Gebirge.

Niemand ist davor geschützt, bei Krankheit, Demenz, einem Unfall oder in anderen Notsituationen seine Handlungs- bzw. Entscheidungsfähigkeit zu verlie-ren. Daher ist es wichtig, für den Bedarfsfall in „guten Tagen“ präventiv Vorsorge zu leisten.

Der ZVPÖ bietet ab diesem Herbst Information zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, gerichtliche und gesetzliche Erwachsenenvertretung. Bei Interesse geben wir gerne telefonische Auskunft unter der Nummer 01/214 65 73.

Wir danken der Kollegin Starkl für die Organisierung und Vorbereitung dieser Veranstaltung. Unserem Erich Starkl, Obmann des Brunner ZVPÖ Vereins wünschen wir auch auf diesem Wege, baldige und vollständige Genesung!

Bericht Bundesvorstand 4. Oktober 2018

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Mit einer Einschätzung der politischen Lage und deren Auswirkungen auf Pensionistinnen und Pensionisten, eröffnete Bundesobmann Mag. Michael Graber das jüngste Zusammentreffen der Mitglieder des ZVPÖ Bundesvorstandes. Dabei betonte Graber die weit unter der Teuerung liegende Pensionsanpassung für das Jahr 2019 und den Unwillen der Regierung mit den gesetzlichen Vertretern aller SeniorenInnen in einen Dialog zu treten. In seiner scharfen Kritik unterstrich der Bundesobmann auch die geplante Zusammenlegung der Krankenkassen und die Zerschlagung der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung.

Treffen der Steirischen Kolleginnen und Kollegen in Kapfenberg

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Aktuelles Treffen der Steirischen Kolleginnen und Kollegen des ZVPÖ auf der Burg Kapfenberg am 26. September: Unter vielen TeilnehmerInnen, mit Landtagsabgeordnete Frau Claudia Klimt-Weithaler, Bundesobfrau-Stellvertreterin Silvana Weidinger, Bundesobmann Michael Graber und Bundessekretär Herbert Fuxbauer.

Unter dem Motto: "Überparteilich aber nicht unpolitisch!" wurde am 26.September 2018 das KollegInnen Treffen auf der Burg Kapfenberg abgehalten.

Besprochen wurde alles zum Thema
- Die unter der Teuerung liegende Pensionsanpassung 2019.

- Wie wird Politik in Österreich gemacht?

- Was gibt es aktuell aus der Steirmark zu berichten?

Alles an einem Nachmittag bei bester Stimmung und grandiosem Wetter.

Kapfenberg wir kommen wieder!

Fotos davon auf Facebook hier: https://www.facebook.com/zvpoe/

Lilian Stadler, stellvertretende ZVPÖ Bundesobfrau, berichtet aus dem Seniorenrat

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Bei der Herbstsitzung des Seniorenrates stand neben der 'Reform' der Sozialversicherung die geplante Pensionsanpassung für das Jahr 2019 im Mittelpunkt. Wer sich auf Grund der vorausgehenden Presseerklärungen eine harte Debatte erwartete, wurde enttäuscht: Übereinstimmend wurde von den PräsidentInnen zwar die Nichteinbeziehung des Seniorenrates gesehen, in der Einschätzung des Ergebnisses zeigte sich der ÖVP-Seniorenbund aber zufrieden, während der SPÖ-Pensionistenverband die fehlende Einbindung der Sozialpartner beklagte und einen neuen Pensionistenpreisindex forderte, der auch die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage als Grundlage für künftige Pensionsanpassungen mit einbezieht.

Regierung hat uns überrollt

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Seit kurzem ist die Katze aus dem Sack. Die Bundesregierung hat die Pensionsanpassung für 2019 beschlossen, und propagiert diese bei einem Verbraucherpreisindex von 2% als großen Schritt nach vorne und beste Anpassung der letzten Jahre. 2,6% erhalten Pensionistinnen und Pensionisten bis 1.115,-- Euro, von 1.115,-- bis 1500,-- Euro gibt es eine Einschleifregelung von 2,6% – 2%, von 1.500,- bis 3.402,-- Euro 2% und mit mehr als 3.402,-- Euro einen Sockelbetrag von 68,-- Euro im Monat.

Während die Präsidentin des ÖVP-Seniorenbundes Ingrid Korosec diese Pensionsanpassung als verantwortungsbewusst, zielführend und zukunftsorientiert sieht und ihren guten Kontakten zum Bundeskanzler zuschreibt, gibt es vom Präsidenten des SP-Pensionistenverbandes Peter Kostelka die durchaus begrüßenswerte Forderung, dass 4% bei ....

Beratung auf unserem Stand am Volksstimme Fest Wien

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Aktuelles Wie auch im vergangen Jahr wird der ZVPÖ auch dieses Jahr mit einem Stand am Volksstimme Fest vertreten sein. Neben verschiedensten Bastelarbeiten die unsere Kolleginnen präsentieren werden, wird es auch Referate und kostenlose Auskünfte unserer beiden Sprecher für Rechtsfragen sowie Pflege- & Gesundheitsthemen, für unsere Besucher geben.

Am Samstag den 1.9. von 16 - 17 Uhr von ZVPÖ Rechtsberater Dr. Walther Leeb zu allgemeinen Rechtsfragen.

Am Sonntag den 2.9. von 16 - 17 Uhr von ZVPÖ Gesundheitssprecher Dr.med. Rudi Gabriel zum Thema Patientenverfügung.

Alle sind herzlich eingeladen !

Pensionen: Wer arm ist bleibt arm, wer reich ist wird reicher.

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Scheinbar unter diesem Motto wurden die Pensionsanpassungen für 2019 von der Regierung abgeschlossen. Ohne auch nur einmal mit den gesetzlichen Interessenvertretern, dem Seniorenrat zu verhandeln. „Teile und herrsche!“ der Leitsatz in der Regierung.

Pensionsanpassung 2019: Forderung des ZVPÖ

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Angesichts der Ankündigung der Regierung bereits am Mittwoch über die Pensionsanpassung entscheiden zu wollen bekräftigte der Bundesobmann des ZVPÖ Mag.Michael Graber die Forderung nach einer Erhöhung von zumindest 4% für alle Pensionen unter 1.600.- Euro durch einen Sockelbetrag von 64.- Euro für alle.

Diese Forderung ergebe sich aus den Indizes der Mini- und Mikrowarenkörbe, die den täglichen und Wocheneinkauf abbilden und damit der Lebenswirklichkeit der überwiegenden Mehrheit der Pensionistinnen und Pensionisten am nächsten kommen. Pensionen darüber müßten zumindest die Teuerung entsprechend dem Verbraucherpreisindex VPI abgegolten bekommen.

Die von Vizekanzler Strache erwähnte Einmalzahlung von 100.- hat den Nachteil, dass die Pensionen im nächsten Jahr wieder auf das Niveau des Vorjahres zurückfallen und daher keinen nachhaltigen Effekt hat, so Graber.

Wer soll für eine handeln, wenn man es selbst nicht mehr kann?

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Vorausschauend Maßnahmen für ein selbstbestimmtes Leben festlegen!

Von ZVPÖ-Gesundheitssprecher Dr.med. Rudi Gabriel

Niemand ist davor geschützt, bei Krankheit, Demenz, einem Unfall oder in anderen Notsituationen seine Handlungs- bzw. Entscheidungsfähigkeit zu verlieren. Daher ist es wichtig, für den Bedarfsfall in „guten Tagen“ präventiv Vorsorge zu leisten. Auch eine frühzeitige Kommunikation über mögliche Entwicklungen einer bereits bestehenden Erkrankung kann Schwierigkeiten verhindern.

Das Selbstbestimmungsrecht gehört zu den zentralen PatientInnenrechten, dessen Stellenwert in den letzten Jahrzehnten immer mehr gestiegen ist. Seit 1. Juni 2006 hat Österreich ein Patientenverfügungsgesetz. Die Kombination einer Patienten-verfügung mit einer Vorsorge-vollmacht, die auch schwerwiegende medizinische Entscheidungen beinhaltet, umfasst sowohl Zustimmung zu als auch Ablehnung von medizinischen Maßnahmen und kann in bestimmten Fällen eine gute Wahl sein.

Wichtig ist zu wissen, dass der Nachweis einer Patientenverfügung eine „Bringschuld ist“. Behandelnde ÄrztInnen sind nicht verpflichtet nach einer möglichen Verfügung selbst zu suchen. Das bedeutet, dass Sie als VerfügerIn dafür sorgen müssen, dass die Personen Ihres Vertrauens Bescheid wissen.

Der ZVPÖ bietet ab kommende Herbst Information zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, gerichtliche und gesetzliche Erwachsenenvertretung.
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