Die Stadt Wien nimmt mit Gratisimpfkampagne gegen Influenza auch 2021/2022 eine Vorreiterrolle ein!
In der Saison 2020/2021 blieb die Grippewelle auf Grund von Maßnahmen zur Kontaktreduktion und Tragen von Masken aus. Für die Saison 2021/22, in der aus heutiger Sicht kontaktreduzierende Maßnahmen womöglich nicht in gleichem Umfang oder gar nicht mehr eingesetzt werden, kann es wieder zu einer deutlich vermehrten Influenza-Aktivität kommen.
Im Zeitraum von 2015-2020 wurden je nach saisonbedingten Schwankungen zwischen 250 und 4000 Grippetote /pro Saison in Österreich registriert. Hauptsächlich war die Altersgruppe über 65 Jahre von tödlichen Verläufen betroffen.
Im Rahmen der 3,5 Mrd. Euro, die die Regierung von der EU nun zugewiesen bekommt, sollen 100 Millionen (etwas mehr als 3,5 Prozent) zur Stärkung des Gesundheitswesens verordnet werden.
Mitglieder des ZVPÖ wurden in den letzten Tagen von den Wiener Vorsorgeeinrichtungen verständigt, dass der Betrieb, der während des Lockdowns eingestellt war, nun wieder aufgenommen wurde.
Die Vorsorgeuntersuchung bietet allen Personen ab dem 18. Lebensjahr mit Wohnsitz in Österreich einmal pro Jahr ein umfangreiches Untersuchungsprogramm.
Viele Menschen träumen davon, ein hohes Lebensalter zu erreichen – bei bester Gesundheit, selbstverständlich. Leichter gesagt als getan. Viele Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung. Welchen Anteil sie jeweils genau haben, lässt sich kaum feststellen. Auf einige Faktoren können wir zudem keinen oder nur kaum Einfluss nehmen, wie etwa die eigenen Gene. Andere Faktoren können wir aber durchaus selbst beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema des Älterwerdens zu befassen. Wenn wir uns sorgfältig um unseren Körper kümmern, können wir viele der Veränderungen verlangsamen oder sogar ganz verhindern.
Seit einigen Jahren wird bei der Einstufung des Pflegegeldes die Demenzerkrankung besonders berücksichtigt. Nun wurde angekündigt, dass die bestätigte Demenzerkrankung bei der kommenden Pflegereform zu einer Pflegegelderhöhung führen wird.
Ein Rückblick und Ausblick von Dr. Rudi Gabriel, Arzt in Eisenstadt.
Der Pflegebedarf eines Menschen wird an Hand von Zeittafeln ermittelt. Besondere Einschränkungen, wie schwere Sehbehinderung, Behinderungen der Motorik und Erkrankungen des Nervensystems werden in die Berechnung einbezogen. Zwei Tätigkeitsfelder bestimmen die Bewertung: Die Hilfsverrichtungen für die Bewältigung des Alltags und die direkten Betreuungsmaßnahmen bei den individuellen Bedürfnissen der Menschen.
Vor 50 Jahren wurde in Österreich die erste Gesundheitsministerin angelobt. Die Ärztin Ingrid Leodolter führte den Mutterkindpass und die Gesundenuntersuchung ein.
Seither kommen in Österreich verschiedene Instrumente der Gesundheitsvorsorge zum Einsatz.
Ein Rückblick und Ausblick von Rudi Gabriel, Arzt in Eisenstadt.
Die sehr rasche und radikale Senkung der Mutter- und Säuglichssterblichkeit war wohl das wichtigste Ergebnis dieser ersten substanziellen Präventionsmaßnahmen in der österreichischen Gesundheitsversorgung. Seither wurde das Vorsorgeprogramm mehrmals an die Erkenntnisse der sozialmedizinische Forschung angepasst und weiterentwickelt. Die Brustkrebsvorsorge, das Darmkrebsvorsorgeprogramm und die Einschätzungsmaßnahmen in Bezug auf die Osteoporose für Menschen über 65 sind hier in erster Linie zu nennen.
Die Vorgänge in der fusionierten Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) verfolgen wir im ZVPÖ mit großer Aufmerksamkeit, sind doch die Leistungen der ÖGK für die ältere Generation von wesentlicher Bedeutung. Derzeit hat der Obmann der Sozialversicherung der Selbständigen, Lehner, den Vorsitz im Dachverband der Sozialversicherungen für ein halbes Jahr inne. In dieser Eigenschaft erschien ein Interview mit ihm dieser Tage in der „Presse“, das an Kaltschnäuzigkeit und Impertinenz nicht zu überbieten ist und alle Befürchtungen bestätigt, die wir seinerzeit bei der Fusionierung der Krankenkassen geäußert haben.
Unsere Gesellschaft wird jetzt auf den Prüfstand gestellt. Mit der COVID – 19 Epidemie tritt eines deutlich ins Blickfeld: Die Verunsicherung über die tatsächlichen aktuellen Erkrankungsraten und der generelle Zustand der immunologischen Abwehrkräfte der Bevölkerung.
Gedankensplitter zur Erhebung und Befundung des Status Quo.
Die Mutation aus der Gruppe der Coronaviren die als COVID-19 benannt wurde trifft jetzt auf eine immunologisch unvorbereitete Weltbevölkerung und lässt weltweit die Räder still stehen. Solange das Virus sich durch einen Mutationsschritt nicht selbst unschädlich macht, haben wir damit zu rechnen, dass immer wieder neue Virusstämme auftreten werden, die die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen – wie wir das vom Grippe-Virus kennen. Das bedeutet, dass in regelmäßigen Abständen neue Varianten auftauchen, die die Forschung für Impfstoffe beschäftigen wird. Die Erforschung eines geeigneten Impfstoffes wird bis zu seiner Einsatzfähigkeit mindestens ein Jahr dauern – bis dahin gilt: Nichts ist mehr so wie es bis jetzt war. Die von der WHO vorgegebenen Schritte auf Basis der Erfahrungen aus dem asiatischen Raum sind bekannt: Soziale Distanzierung der Menschen und darüber hinaus die möglichst „dichte“ Erkundung der Infektionsketten bzw. die Isolierung der Neuinfizierten.
1. Rechte absichern – menschengerecht planen Das Risiko, aufgrund von Alter oder Erkrankung pflegebedürftig zu werden, hat bisher gesamtgesellschaftlich kaum Eingang in die maßgeblichen Strukturplanungen der Gesundheitsversorgung gefunden. So wird das Kapitel Pflege im „Österreichischen Strukturplan Gesundheit“ lediglich als „Nahtstelle“ zwischen Gesundheit und Sozialen dargestellt. So wie die Gesundheitsversorgung seit Jahrzehnten als grundlegender Baustein der Daseinsvorsorge verstanden wird, die von der Politik voll zu verantworten ist, muss selbstverständlich von nun an auch eine Erweiterung um sämtliche Aspekte der PFLEGE erfolgen. Wir fordern: • Verfassungsrechtliche Absicherung der Rechte im Bezug auf alle Aspekte von Krankheit und Pflegebedürftigkeit
o Recht auf selbstbestimmtes Leben o Recht auf persönliche Freiheit o Recht der freien Wahl auf Aufenthalt und Wohnsitz o Recht auf Privat- und Familienleben o Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit/freie Religionsausübung o Recht auf öffentlich finanzierte Versorgung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit
• Zusammenführung von Gesundheits- und Sozialagenden • Öffentliche Beauftragung der einheitlichen Versorgungsplanung beider Bereiche in den jeweiligen regionalen Strukturplänen
Der Zentralverband der Pensionistinnen Österreich veranstaltet am 13.6.2019 um 14.30 Uhr im Bildungsverein, Lagergasse 98a, 8020 Graz
eine Informationsveranstaltung zur Thematik der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
" Wer soll für einen handeln und entscheiden, wenn man es selbst nicht mehr kann? Vorausschauend Maßnahmen für ein selbstbestimmtes Leben festlegen!"
Niemand ist davor geschützt, bei Krankheit, Demenz, einem Unfall oder in anderen Notsituationen seine Handlungs- bzw. Entscheidungsfähigkeit zu verlieren. Daher ist es wichtig, für den Bedarfsfall in „guten Tagen“ präventiv Vorsorge zu leisten. Gerade eine frühzeitige Kommunikation über mögliche Entwicklungen einer bereits bestehenden Erkrankung kann Schwierigkeiten bei Krisensituationen verhindern.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Auskünfte und nähere Informationen erteilt das Büro des ZVPÖ Steiermark:
21. - 27.06.2026 ZVPÖ: 7 Tage - Reise nach Ermland - Masuren, das Land der 1000 Seen (Polen) Mehr Infos dazu - hier klicken! Anmeldung bis 14.04. erbeten
19. - 26.07.2026 ZVPÖ Wien 21+22: 7 Tage - Bad Kleinkirchheim Mehr Infos dazu - hier klicken! Nur mehr Restplätze auf Nachfrage
Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Tasten [Strg] [+] zum Schrift vergrößern [Strg] [-] zum Schrift verkleinern [Strg] [0] um die Schriftgröße zurückzusetzen