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Petition „Wien: Senioren Fahrschein zurückholen"

  • Samstag, 16. Mai 2026 @ 12:24
Lokales Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.
(Bert Brecht)


Die mit 1.1.2026 erfolgte Einstellung des davor für eine Öffi-Einzelfahrt um € 1,50 erhältlichen Senior:innenfahrscheins stößt, nicht nur bei allen Senior:innenenverbänden in Wien, sondern auch in der Öffentlichkeit auf breite Kritik.

Auf den Screenshot klicken, dann wird er groß!

Eine von Leonhard Leithner (aus den Reihen der ÖGB-Penionist:innen in der vida) als Privatperson im Internet gestartete Onlinepetition mit der Forderung, den „Senioren Fahrschein zurück (zu) holen“, deren Unterstützung auch der ZVPÖ empfohlen hat, zählt bereits mehr als 30.000 Unterstützer:innen.

Zahlreiche Mitglieder und Mitstreiter:innen unseres Verbandes zählen zu den Unterzeichner:innen dieser Petition und warben dafür in ihrem Wirkungsfeld.

Beitrag vom 04.03.2026 - Hier klicken!

Laut einer, von einer Tageszeitung „vier Monate nach der Abschaffung des vergünstigten Senioreneinzelfahrscheins“ in Auftrag gegebenen Umfrage „wollen 93% der Wienerinnen und Wiener das Seniorenticket zurückhaben“ berichtete „Wien Heute“ am 09.05.2026. Wobei „selbst bei den Unter-30-Jährigen laut Umfrage 88 Prozent Verständnis für klassische Seniorenfahrscheine hätten“
  • „74 Prozent der Befragten“ sind „sehr dafür“
  • „19 Prozent ‚eher dafür“
dass das günstige Seniorenticket wieder eingeführt wird.
„Das macht in Summe 93 Prozent der Befragten, die mit dem Aus für das günstige Ticket für ältere Menschen nicht einverstanden sind“.

Es ist eine eindrucksvolle Kritik an der Wiener Stadtregierung und ihrer Tarif- und unsozialen Sparpolitik.

Am 28.04. informierte Leonhard Leithner folgende „Neuigkeiten“.

Er hatte am Seniorentag (Ende April) Gelegenheit mit der Seniorenbeauftragten Sabine Hofer- Gruber zu sprechen. Die Antwort war, „dass gespart werden muss und das Seniorenticket nicht finanzierbar" sei. Es wurde aber ein Termin für den 01.06.26 für ein ausführliches Gespräch vereinbart.

Ein ca. 15 Min dauerndes Gespräch mit Bürgermeister Michael Ludwig, „der sich sehr gut über das Problem informiert zeigte, brachte keine Hoffnung auf ein rasches Durchsetzen unserer Forderung.“

Erinnerung an Michael Ludwig und die SPÖ an ihre eigenen Versprechen:

„Wir sind die Partei, wo die Interessen der Pensionistinnen und Pensionisten vertreten werden", sagte Michael Ludwig am Wiener Parteitag der SPÖ am 25.04.26. In ihrem Grundsatzprogramm schreibt die SPÖ Wien: „Von den öffentlichen Verkehrsmitteln über das Kulturangebot bis hin zu Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen: Diese Dienstleistungen müssen für möglichst alle Bevölkerungsschichten zugänglich sein – und auch bleiben."

„Verbreitet gerne die Petition weiterhin,…“

…„machen wir auf die Interessen von uns Pensionist_innen aufmerksam!“ appelliert Leonhard Leithner in seiner Mitteilung an die Unterstützer:innen abschießend.

ZVPÖ: Danke an alle, für ihr bisheriges und weiteres Engagement

Mehr als 30.000 Unterstützer:innen sind keine Kleinigkeit. Es zeigt sich, dass es sich um kein „Randthema“ in Wien handelt. „Die vielen Unterstützungen sind ein wichtiges Signal, dass auch wir Älteren nicht alles widerspruchslos hinnehmen wollen. Dem Apell Leonhard Leithners schließen wir uns vollinhaltlich und weiter tatkräftig an!“, hält Hans Höllisch für den ZVPÖ fest.

Wer sich noch nicht zur Unterstützung der Petition eingetragen hat - Hier klicken!