Willkommen bei ZVPÖ Montag, 16. Juli 2018 @ 18:03

ZVPÖ Forderungen zeigen Wirkung

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Der Zentralverband der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs (ZVPÖ) ist eine Interessensvertretung aller Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs. Er ist ein überparteilicher Verband und lässt sich ausschließlich von den Interessen der älteren Generation und von keiner Parteipolitik leiten.

Aus unserer Arbeit die geleitet ist von den obigen Grundsätzen, gibt es positives zu berichten. So haben die beiden Präsidenten des Seniorenrates, Ingrid Korosec und Dr. Peter Kostelka, in ihrer ersten gemeinsamen Pressekonferenz unsere seit Jahren und 2016 nochmals mit Nachdruck gestellte Forderung nach der Streichung der bis zu 23 Monate währenden Wartezeit bis zur ersten Pensionsanpassung zu eigen gemacht. Sie fordern auch die Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung. Im originalen Wortlaut:

Sozialversicherungen: Einsparungen von einer Milliarde

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Der Unfallchirurg Wolfgang Schaden, Mitglied der Zukunftskommission der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie, äußerte sich in einem Interview für das Magazin der Gewerkschaft der Privatangestellten zu den Forderungen der Regierung, bei den Sozialversicherungen muss gespart werden:

„Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum man ausgerechnet im Gesundheitswesen sparen sollte. Jeder, der einmal in einer Spitalsambulanz war oder auf einen Operationstermin gewartet hat, wird nicht einsehen, warum gerade in diesem Bereich gespart werden sollte. Was die AUVA betrifft, sollen 500 Millionen Euro aus dem System entnommen bzw. nicht mehr hineingezahlt werden. Hier landet kein Cent mehr bei den Patienten, sondern es werden im Gegenteil die Mittel der Patientenversorgung entzogen. Vorigen Sommer mussten wir aufgrund des Spardruckes die Station für Schwerstverbrannte im Unfallkrankenhaus Linz schließen. Zwischen Wien und Innsbruck gibt es nun keine Möglichkeit mehr, schwerstverbrannte PatientInnen adäquat zu versorgen.“

Dazu ZVPÖ Gesundheitssprecher Dr. Rudi Gabriel: „Unfallchirurg Wolfgang Schaden spricht aus was die Fabrikanten planen - wir sagen, das ist Raub an den Kassen der Unfallversicherung!

Sitzung des Österreichischen Seniorenrates 3.Juli 2018

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Am Dienstag den 3.7. fand in den provisorischen Räumlichkeiten des Parlaments in der Hofburg die eine Sitzung des Österreichischen Seniorenrates statt. Der Seniorenrat, dem die österreichischen Seniorinnen Organisationen angehören und in dem der ZVPÖ mitarbeitet, ist die gesetzliche Interessenvertretung der Pensionistinnen und Pensionisten. Die beiden langjährigen Präsidenten - Blecha für den SP-nahen Pensionistenverband und Kohl für den VP-nahen Seniorenbund - sind abgetreten und wurden durch Ingrid Korosec (Seniorenbund) und Peter Kostelka (Pensionistenverband) in den vergangenen Monaten abgelöst. Peter Kostelka wurde bei der Sitzung einstimmig in offener Abstimmung zu einem der zwei PräsidentInnen des Seniorenrates gewählt.

ZVPÖ unterstützt die ÖGB Maßnahmen gegen den 12-Stunden Arbeitstag

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„Längere Arbeitszeit bedeutet massiv mehr Unfälle, das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko steigt rapide an.“ sagte ZVPÖ Bundesobmann Mag. Michael Graber gestern.

„Schon heute wechselt eine große Zahl von Menschen vom Krankenstand direkt in die Pension, bei 12/60 Stunden Arbeit wären ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusätzlichen Belastungen ausgesetzt, denn immer mehr Menschen erreichen schon jetzt das Pensionsalter nur in einem durch die Arbeitsbedingungen beeinträchtigten gesundheitlichen Zustand.“ gab Graber zu Bedenken.

„Deshalb unterstützen wir den ÖGB bei seinen Maßnahmen gegen die Einführung eines 12-Stunden Arbeitstages und der 60-Stunden Arbeitswoche. An der ÖGB-Demo nehmen wir selbstverständlich teil“ so Michael Graber.

ZVPÖ sagt nein zum 12 Stunden Arbeitstag

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Der ZVPÖ lehnt die Absicht der Regierung, die Arbeitszeiten generell auf 12 Tages- bzw. 60 Wochenstunden auszudehnen vehement ab. Auf diese Weise kommen die arbeitenden Menschen nicht wie von der Industiellenvereinigung zynisch behauptet im 21. Jahrhundert sondern im 19 Jahrhundert an. 60 stündige Arbeitswochen sind unter den heutigen z.T. extremen Arbeitsbedingungen eine große Gefahr für die physische und psychische Gesundheit der Werktätigen. Schon heute wechselt eine große Zahl von Menschen vom Krankenstand direkt in die Pension, immer mehr Menschen erreichen das Pensionalter nur in einem durch die Arbeitsbedingungen beeinträchtigten gesundheitlichen Zustand.

Dazu kommt, dass PensionistInnen die Kinderbetreuung arbeitender Eltern übernehmen müssen, da entsprechende Kinderbetreuungseinrichtungen über weite Strecken fehlen. Die von der Regierung geplanten Arbeitszeitregelungen werden das Problem weiter verschärfen. Jede soziale Verschlechterung und Belastung wirkt sich direkt oder indirekt auf PensionistInnen und die nächsten Generationen aus.

Deshalb müssen Jung und Alt zusammen wirken, um die Pläne der Regierung zu Fall zu bringen.

Lebensbedingungen von Mindestsicherungs-BezieherInnen

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Eine aktuelle Studie der Statistik Austria und einen Analyse der Armutskonferenz geben ein realistisches Bild über Lebensbedingungen von Mindestsicherungs-BezieherInnen. Es bestätigt sich damit in vielem was der ZVPÖ ständig, insbesondere in der Zeitung ZVPÖ-aktiv aufzeigt: Wer von Armut gefährdet und von Ausgrenzung betroffen ist: Über zwei Drittel sind Pensionisten, Kranke, Menschen mit Behinderung und atypisch beschäftigt Erwerbstätige (Aufstocker).

Putsch von oben!

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Als Putsch von oben bezeichnete der Ehrenvorsitzende des ZVPÖ Otto Podolsky die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen im Bereich der Sozialversicherung. Die Zusammenlegung der Krankenkassen, der erpresserische Auftrag an die AUVA bis zum Jahresende 500 Millionen Euro einzusparen oder aufgelöst zu werden, und die beginnende Zerschlagung der Selbstverwaltung bei gleichzeitiger Entlastung des in- und ausländischen Kapitals lassen für die Zukunft unseres Sozialsystems Schlimmes befürchten. Es geht dieser Regierung nicht darum, da und dort zweifellos vorhandene Fehler und auch bürokratische Entwicklungen zu beseitigen. Es geht auch nicht um eventuelle Einsparungsmöglichkeiten oder bessere Leistungen für die Versicherten. Es geht der türkis-blauen Regierung, ohne sich mit den Organen der Selbstverwaltung zusammen zu setzen, um eine komplette Umfärbung aller demokratischen Einrichtungen unseres Staates, es geht ihr um eigene Posten und Pfründen, und das ist ein Putsch von oben. Interessant wird sein wie AK und Gewerkschaften, Sozialpartner und Bundesländer darauf reagieren werden. Der ZVPÖ lehnt die geplanten Maßnahmen ab und geht davon aus, dass auch andere Pensionistenorganisationen sich dem Protest anschließen werden.

Infoblock zum Thema Pflege

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Aktuelles Der ZVPÖ wird bis Juli 2018 relevante Informationen zum Thema Pflege im Rahmen von Info Blöcke zur Verfügung stellen. Diese Informationen sollen für Betroffene und deren Angehörige eine erste Hilfestellung bieten.

Infoblock Pflege

Gemeinschaft erleben mit unseren Reisen

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Die Arbeit des Zentralverbandes der Penionistinnen und Pensionisten Österreichs – ZVPÖ – ist nicht nur getragen von den politischen und sozialen Interessen der heute älteren Generation und den zukünftigen älteren Generationen, sondern auch vom Interesse und Streben nach einer gemeinsamen sinnvollen und freudvollen Gemeinschaft. Dazu zählen unter zahlreichen Aktivitäten auch unsere Mehrtagesreisen, die wir sowohl über unsere lokalen Gruppen als auch als Bundesorganisation anbieten. Unsere nächste Reise führt uns in die schöne Steiermark, versehen mit einem interessanten und kurzweiligen Programm.

Nähere Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik „Reisen" sowie in unserer Zeitung „ZVPÖ aktiv“ die viermal jährlich erscheint.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und beantworten gerne Ihre Fragen unter der Wiener Tel. Nummer: (01) 214 65 73 oder via e-mail zvpoe@aon.at oder office@zvpoe.at

Informationen zum Basiskonto

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Immer wieder erreichen uns Fragen und Beschwerden von KollegInnen, die im Zuge der Umstellung auf ein Pensionskonto, wegen zu geringem Einkommen abgelehnt werden, oder ein neues, aber mit höheren Gebühren behaftetes Konto eröffnet bekommen. Dazu möchten wir auf die ausführliche Konsumentenschutz Information des Sozialministeriums hinweisen.

DAS BASISKONTO – EIN KONTO FÜR SIE?

Ein Konto mit schlechten Bedingungen oder gar kein Konto? Für viele Menschen in Österreich und anderen Staaten der europäischen Union (EU) gehörte das bisher aus verschiedenen Gründen zum Leben. Das brachte diesen Menschen viele Nachteile. Zum Beispiel mussten sie für viele Dienstleistungen der Bank mehr bezahlen. Die EU hat deshalb in einer Richtlinie festgelegt: Alle KonsumentInnen haben ein Recht auf ein Bankkonto. Dieses Konto heißt Basiskonto.

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