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Kollege Dr. Rudi Gabriel zu IHS-Bonin

  • Montag, 26. Oktober 2026 @ 09:15
„Alterung ist biologische Konstante – Soziales und Pflege nicht ausblenden!“

Nach den gestrigen Äußerungen von IHS-Chef Holger Bonin in der ORF-„Pressestunde“, wonach die Alterung kein Wachstumsbringer sei, reagiert der Allgemeinmediziner Dr. Rudi Gabriel – Mitglied im Bundesvorstand des Zentralverbands der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs (ZVPÖ) mit einer klaren Antwort.

Gabriel warnt vor einer gefährlichen ökonomischen Engführung der Demografie und fordert vom IHS eine ganzheitliche Perspektive, die auch den Bereichen Gesundheit, Pflege und Bildung gerecht wird. Gleichzeitig erteilt er den Plänen für eine „Volkspension“ eine strikte Absage.

„Die Alterung der Bevölkerung ist eine biologische Konstante“, stellt Dr. Gabriel am Sonntag unmissverständlich klar.

„Sie ist das stolze Ergebnis unseres medizinischen und gesellschaftlichen Fortschritts und darf nicht als reines betriebswirtschaftliches Defizit verharmlost werden.“ Von der Leitung des Instituts für Höhere Studien (IHS) erwarte er sich daher eine differenzierte Bewertung, die neben rein angebotsseitigen Budgetzahlen auch den anderen wesentlichen Forschungsbereichen des IHS – wie Soziales, Gesundheit, Innovation und vor allem Bildung – vollauf gerecht wird.

„Wer das staatliche Umlagesystem kürzen will, um Geld in spekulative Kapitalmarktprodukte umzuleiten, verkennt die materielle Realität im Land. Das Kapital für die 2. und 3. Säule ist bei den Bürgerinnen und Bürgern aufgrund der hohen Steuer- und Abgabenlast schlichtweg nicht vorhanden. Eine Volkspension schafft kein Investitionspotenzial, sondern führt schnurgerade in die Altersarmut.“

Die ältere Generation darf nicht auf einen Kostenfaktor reduziert werden. Sie hat durch ihre Arbeit und ihre Beiträge wesentlich zum Wohlstand unserer Gesellschaft beigetragen. Ihr stehen Sicherheit und Würde im Alter zu. „Wer das staatliche Umlagesystem kürzen will, um Geld in spekulative Kapitalmarktprodukte umzuleiten, verkennt die materielle Realität im Land. Das Kapital für die 2. und 3. Säule ist bei den Bürgerinnen und Bürgern aufgrund der hohen Steuer- und Abgabenlast schlichtweg nicht vorhanden. Eine Volkspension schafft kein Investitionspotenzial, sondern führt schnurgerade in die Altersarmut.“

Die ältere Generation darf nicht auf einen Kostenfaktor reduziert werden. Sie hat durch ihre Arbeit und ihre Beiträge wesentlich zum Wohlstand unserer Gesellschaft beigetragen. Ihr stehen Sicherheit und Würde im Alter zu.

Hier ein zum Thema passender ZVPÖ-Veranstaltungshinweis: