Willkommen bei ZVPÖ - Zentralverband der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs Donnerstag, 21. Oktober 2021 @ 23:16

Infoblock Pflege

PFLEGE: Droht uns die alte Normalität?

  • Montag, 31. Mai 2021 @ 14:02
Schon vor dem Rücktritt von Minister Anschober wurde bekannt, dass der sogenannten „Steuerungsgruppe“ der Task Force-Pflege, die aktiv in die Parteienverhandlungen zur Reform eingebunden werden sollte, die Verhandlungskompetenzen entzogen wurden. Man braucht wenig Phantasie, um zu erahnen, welche der beiden Regierungsparteien dieser Abwertung von ExpertInnen durchgeboxt hat.

Die Ergebnisse der breit angelegten Zusammenfassung von ExpertInnenwissen aus dem Praxisfeld der Care-Arbeit (Pflege- und Versorgungsarbeit) und den relevanten Interessensvertretungen waren eigentlich bereits im alten Jahr 2020 abgeschlossen und publikationsreif. Dass es dann noch bis Mitte Februar 2021 gedauert hat, bis der Endbericht vorgelegt wurde zeigt, wie sehr wiederum die Anliegen von ExpertInnen den strategischen Überlegungen von sogenannten Entscheidungsträgern der politischen Parteien untergeordnet werden.


Internationaler Tag der Pflegenden 2021

  • Mittwoch, 12. Mai 2021 @ 10:55
Offene Wunde Pflege

Wo eine Pflegereform jetzt ansetzen muss.

Dazu hat der ZVPÖ schon 2019 in einer Pflegeenquete eine umfassende Analyse zur Pflege in einer 40-seitigen Broschüre, zusammen mit einem 7-Punkte Forderungskatalog präsentiert.

Beide Dokumente sind in gedruckter und digitaler Form telefonisch in unserm Büro unter 01 214 65 73 oder via email bei zvpoe@aon.at gegen einen kleinen Unkostenbeitrag bestellbar.

Pflegereform - die Unvollendete!

  • Mittwoch, 7. Oktober 2020 @ 18:56
Die Mängel in der Pflege und die mangelhafte Versorgung vieler zu Pflegenden sind seit Jahren bekannt. Die Corona-Krise fokussiert gnadenlos auf die so benannten systemerhaltenden Berufsgruppen und der gegenwärtige Sozialminister Anschober bemüht sich um Leadership. Nun soll das Jahr 2021 den Durchbruch bringen. Message - Control bestimmt den Wissensstand der Bevölkerung.

Regierungsprogramm: "Taskforce Pflege"

  • Montag, 27. Januar 2020 @ 15:10


Seit langem machen wir vom ZVPÖ auf die Unzulänglichkeiten im Bereich der Pflege aufmerksam und haben vor einem Jahr in unserer Enquete „offene Wunde Pflege“ unsere Expertise präsentiert. Darauf basierend folgte im Sommer 2019 unser Katalog mit Forderungen und Vorschlägen.

Nun hat die türkis-grüne Regierung das Themen Pflege ins Zentrum ihrer zweiten Regierungssitzung gerückt. In den nächsten Wochen werde die angekündigte "Taskforce Pflege" starten und im Anschluss auch die Zielsteuerungsgruppe von Bund, Ländern und Gemeinden.


Beide Dokumente des ZVPÖ können in Form einer pdf-Datei frei über die folgenden Links bezogen werden.

Pflegebroschüre:
http://www.zvpoe.at/images/files/ZVPO...chuere.pdf

Forderungen & Vorschläge:
http://www.zvpoe.at/images/files/ZVPO...rungen.pdf


Auf Wunsch können beide Dokumente als gedruckte Broschüre gegen einen Unkostenbeitrag in unserem Büro (Tel.: 01/214 65 73 E-Mail: office@zvpoe.at) angefordert werden.

Masterplan Pflege – es darf weiter gewartet werden

  • Sonntag, 8. Dezember 2019 @ 23:16
Ein Jahr nach der Präsentation des „Masterplan Pflege“ im Dezember 2018 liegen nun 2 Studien vor, die Grundlagen für die weitere Konzeption der Neuorganisation des Pflegewesens in Österreich liefern. Rechtzeitig zu den laufenden Regierungsverhandlungen! Man darf gespannt sein, welchen
Stellenwert die Pflege dabei innehaben wird.



Pflegepersonal-Bedarfsprognose für Österreich

Die Gesundheit Österreich GmbH ermittelt in Ihrer Studie einen Bedarf an 75.700 zusätzlichen professionellen Pflegekräften bis 2030. Dabei wurde die demographische Entwicklung, Annahmen zum Ausbau von Pflege und Betreuung zu Hause und die Altersstruktur der derzeit gemeldeten PflegearbeiterInnen im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe inklusive Sozialbetreuungsberufe mit Pflegekompetenz und der Heimhilfen zu Grunde gelegt. Pflege- und Betreuungskräfte in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen, in der Forschung, in der Verwaltung oder auch als selbständige Pflegekräfte sind in der vorläufigen Studie nicht enthalten.

FINANZIERUNG DER PFLEGE - EINE ÄRA GEHT ZU ENDE

  • Dienstag, 16. Oktober 2018 @ 16:44
Nun wurde hochoffiziell die Debatte über die Finanzierung der Pflege vom Bundeskanzler auf Druck von Hilfswerk und Agenda Austria eröffnet.

Fest steht: Die Ausgaben – Deckel werden nicht halten!!


Die nahezu 100 % budgetfinanzierte Grundlage der Pflegedienstleistungen in Österreich wird unter den gegenwärtig festgelegten Budget-Regeln (Bindung an der BIP Entwicklung) mit mathematischer Sicherheit an seine Grenzen stoßen. Es ist zu erwarten, dass bald die populistische Debatte über Leistungseinschränkungen auf die pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen zukommen wird, wenn die herrschenden Eliten keine neuen Einkommensquellen aufsuchen wollen.

INFO - ZUWENDUNGEN FÜR ERSATZPFLEGE

  • Sonntag, 10. Juni 2018 @ 08:37
Für Angehörige von Pflegegeldbezieherinnen, die seit einem Jahr die überwiegende Pflege/Betreuungsleistung erbringen zahlt das Sozialministerium seit 2004 Zuwendungen aus, um während Abwesenheiten eine geeignete qualifizierte Ersatzpflege engagieren und bezahlen zu können. Ziel ist die Erholung der Pflegenden Angehörigen und damit die Unterstützung der Pflege von Personen in der häuslichen Umgebung.

INFO BUNDESFÖRDERUNG DER 24 H BETREUUNG

  • Donnerstag, 24. Mai 2018 @ 11:53
Und plötzlich ist alles anders. Von heute auf morgen kann sich eine bekannte, vertraute lebenswelt dramatisch verändern. Meist unangekündigt und unvorbereitet. Viele ältere Menschen und deren Angehörige entscheiden sich dann dafür, eine Betreuungskraft im häuslichen Bereich aufzunehmen, die oft rund um die Uhr Hilfsdienste leistet. Oft reicht das Pflegegeld nicht aus die Kosten dafür zu decken.



Seit 2007 fördert das Sozialministerium mit Mitteln des Unterstützungsfonds für Menschen mit Behinderung gemeinsam mit den Ländern die sog. 24 h Betreuung. Die Betreuung muss gemäß den Bestimmungen des Hausbetreuungsgesetzes erfolgen. Die Förderung kann rückwirkend immer erst ab Beginn des Monats der Antragsstellung in Anspruch genommen werden. Deshalb sind Ansuchen auf Gewährung eines Zuschusses immer vor oder in zeitlicher Nähe zum Beginn des Betreuungsverhältnisses einzubringen. Ansuchen auf Gewährung eines Zuschusses können entweder direkt beim Sozialministeriumservice oder bei den Trägern der Sozialhilfe Ansuchen eingebracht werden.

Gefördert werden Personen ab Pflegestufe 3 mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2500 €, die den Bedarf einer rund um die Uhr Betreuung nachweisen können. Die Förderung kann rückwirkend immer erst ab Beginn des Monats der Antragsstellung in Anspruch genommen werden. Die Anstellung von Unselbstständigen BetreuerInnen wird mit € 550 - 1100 gefördert. Die Förderung von Vertragsverhältnissen mit selbstständigen Betreuungskräften beträgt € 275 – 550.

Die Auszahlung erfolgt jeweils 12x jährlich.

Information: www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/7/1/5/CH3434/CMS1499151087551/barrierefrei-richtlinien_zur_unterstuetzung_der_24-stunden-betreuung.pdf

INFO PFLEGEGELD – AUSZAHLUNG UND STUFEN

  • Donnerstag, 17. Mai 2018 @ 23:16
Das Pflegegeld wird zwölf Mal pro Jahr monatlich im Nachhinein ausbezahlt. Bei der erstmaligen Auszahlung nach Bewilligung mittels Bescheid das Pflegegeld vom Datum der Antragsstellung an ausbezahlt werden. Vom Pflegegeld werden keine Lohnsteuer und kein Krankenversicherungsbeitrag abgezogen.

Krankenhaus- oder Kuraufenthalt

Während eines Spital- oder Kuraufenthalts ruht das Pflegegeld ab dem zweiten Tag, wenn die überwiegenden Kosten des Aufenthalts ein Sozialversicherungsträger (in- oder ausländisch), der Bund, ein Landesgesundheitsfonds oder eine Krankenfürsorgeanstalt trägt. In bestimmten Fällen kann das Pflegegeld auf Antrag weiter bezogen werden.

Pflegebedarf in Stunden pro Monat Pflegestufe Betrag in Euro monatlich (netto)
Mehr als 65 Stunden 1 157,30 Euro
Mehr als 95 Stunden 2 290,00 Euro
Mehr als 120 Stunden 3 451,80 Euro
Mehr als 160 Stunden 4 677,60 Euro
Mehr als 180 Stunden
wenn ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand erforderlich ist
5 920,30 Euro
Mehr als 180 Stunden
wenn zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist
6 1.285,20 Euro
Mehr als 180 Stunden
wenn keine zielgerichteten Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller Umsetzung möglich sind oder ein gleich zu achtender Zustand vorliegt
7 1.688,90 Euro

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