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Mehr Gesundheitsvorsorge für die ältere Generation!!

Vor 50 Jahren wurde in Österreich die erste Gesundheitsministerin angelobt. Die Ärztin Ingrid Leodolter führte den Mutterkindpass und die Gesundenuntersuchung ein.

Seither kommen in Österreich verschiedene Instrumente der Gesundheitsvorsorge zum Einsatz.

Ein Rückblick und Ausblick von Rudi Gabriel, Arzt in Eisenstadt.

Die sehr rasche und radikale Senkung der Mutter- und Säuglichssterblichkeit war wohl das wichtigste Ergebnis dieser ersten substanziellen Präventionsmaßnahmen in der österreichischen Gesundheitsversorgung. Seither wurde das Vorsorgeprogramm mehrmals an die Erkenntnisse der sozialmedizinische Forschung angepasst und weiterentwickelt.
Die Brustkrebsvorsorge, das Darmkrebsvorsorgeprogramm und die Einschätzungsmaßnahmen in Bezug auf die Osteoporose für Menschen über 65 sind hier in erster Linie zu nennen.


Leider hinkt das Laborvorsorgeprogramm hinterher und muss als verstaubt bezeichnet werden. Lediglich der Tumormarker für die bösartige Erkrankung der Prostata wurde in das Vorsorgeprogramm aufgenommen. Die aktive Einladungspolitik zu Vorsorgeuntersuchung durch die Krankenkassen ist seit dem Frühjahr 2020 schwer ins Stottern geraten.

Wir vom ZVPÖ sind überzeugt, dass das ein schweres Versäumnis darstellt und fordern die umgehende Wiederaufnahme der konsequenten und verlässlichen Benachrichtigungsstrategie.

Gesundheitsziel: „Gesund älter werden“

Die Stadt Wien hat bereits vor einigen Jahren das Gesundheitsziel: „Gesund älter werden“ definiert.
Vom Gesundheitsministerium steht dieser Schritt noch aus. Das muss rasch geändert werden! Es sollte jetzt die Gelegenheit genutzt werden das bestehende Vorsorgeprogramm einer eingehen Prüfung zu unterziehen. Insbesondere fordert der ZVPÖ die Aufnahme eines Reihenuntersuchung Programmes zur Früherkennung der Demenz, den flächendeckenden Ausbau der betreffenden Gutachtertätigkeit und die frühzeitige ärztliche Intervention, ergänzt durch ergo- und physiotherapeutische Behandlung.