Willkommen bei ZVPÖ Dienstag, 24. April 2018 @ 03:00

Bundesvorstand des ZVPÖ wählt Mag. Michael Graber zum neuen Bundesobmann

Am 24.Jänner 2018 tagte in Wien der Bundesvorstand des ZVPÖ. Der Ehrenvorsitzende des ZVPÖ Otto Podolsky eröffnete die Sitzung und begrüßte als ersten Referenten den Historiker Dr. Manfred Mugrauer, der aus Anlass des 80. Jahrestages der Besetzung Österreichs durch den Hitlerfaschismus im März 1938 ein vielbeachtetes und mit großer Zustimmung aufgenommenes Einleitungsreferat hielt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung nahm Bundessekretär Herbert Fuxbauer zur Haltung des ZVPÖ gegenüber dem Regierungsprogramm der türkis-blauen Regierung Stellung. In einer interessanten Diskussion wurde festgestellt, dass dem geplanten Sozialabbau, der weiteren Umverteilung von unten nach oben und der weiteren Rechtsentwicklung entschieden Widerstand geleistet werden muss. Um diesen möglichst effektiv zu gestalten wird es in den kommenden Jahren notwendig sein, an einer weiteren Stärkung des ZVPÖ zu arbeiten und sowohl der Werbung neuer Mitglieder, der Ausweitung des Organisationsnetzes und der Öffentlichkeitsarbeit breiteren Raum zu geben.

Mit Applaus wurde der bisherige Bundesobmann Kollege Alexander Beran begrüßt, der fast 1 Jahr nach seinem schweren Unfall - wenn auch rekonvaleszent - wieder an einer Sitzung des Bundesvorstands teilnahm und mit Worten des Dankes an die Kolleginnen und Kollegen für die Arbeit in den vergangenen Jahren seine Funktion als Bundesobmann zurücklegte.

Der im vergangenen Jahr geschäftsführende Ehrenvorsitzende des ZVPÖ Otto Podolsky dankte im Namen des Bundesvorstands Kollegen Beran für seine Arbeit und schlug im Namen des Bundesarbeitsausschusses vor, Kollegen Mag. Michael Graber als neuen Bundesobmann des ZVPÖ zu wählen. Die Wahl erfolgte einstimmig, und in seinem Schlusswort stellte der neugewählte Bundesobmann fest, dass der ZVPÖ weiterhin als konsequente Interessensvertretung der älteren, aber auch der jüngeren Generation überparteilich, aber nicht unpolitisch, tätig sein werde. Grundlage sind die Beschlüsse des letzten Bundestages im Herbst 2016 und die Mitarbeit im Rahmen des Österreichischen Seniorenrates.