Ein Beitrag von Kollegen Josef Stingl (Mitglied des ZVPÖ-Bundesvorstandes und im Bundespensionist:innenvorstand des ÖGB) in der GLB-Zeitung „Die Arbeit"
45 Jahre sind genug: Damit wird ausgedrückt, dass die aktuelle Regelung, bei der Menschen trotz voller Versicherungsjahre weiterarbeiten müssen oder bei vorzeitiger Pensionierung Abschläge von bis zu 12,6 Prozent hinnehmen müssen, als ungerecht empfunden wird.
Kürzlich hat auch die ÖVP zusammen mit dem Seniorenbund und den NEOS ein 45-Jahre-Pensionsmodell vorgeschlagen. Ihr Ziel ist es, das Pensionsantrittsalter nicht mehr an ein fixes Alter zu binden, sondern an die Anzahl der geleisteten Arbeitsjahre – mit verpflichtenden 45 Arbeitsjahren. Anton Mattle, der Landeschef aus Tirol, erklärte dazu: „Verpflichtende 45 Arbeitsjahre, ja, aber trotzdem darf niemand vor dem 65. Lebensjahr in Pension gehen.“