Willkommen bei ZVPÖ Samstag, 21. Oktober 2017 @ 08:40

Die Richtung stimmt

Druckfähige Version anzeigen
Am 1. Juli wurde bekannt, dass eine 5-köpfiger Arbeitsgruppe des österr. Seniorenrates, die im Zusammenhang mit der Pensionsanpassung 2018 eingerichtet wurde, einen Vorschlag erarbeitete, der jetzt auf dem Tisch liegt:

• Bis zu einer Pension von 1.500 Euro soll ein Fixbetrag von 30,-- Euro gewährt werden. Dies entspricht bei einer Pension von 1.500,-- Euro einer Pensionsanpassung von 2 Prozent.
• Bei darüber liegenden Pensionen soll bis zur ASVG-Höchstbetragsgrundlage, diese liegt derzeit bei brutto monatlich 4.980,-- Euro, der Prozentsatz auf 1,6 Prozent eingeschliffen werden.
• Alle über der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage liegende Pensionen sollen eine Anpassung von 1,6 Prozent erhalten.
• Für Kleinpensionen muss eine gesonderte Regelung gefunden werden.
• Wesentlich ist, dass niemand weniger bekommt als die nach dem § 108f ASVG ermittelte Teuerung.

Dazu erklärt die stellvertretende Bundesobfrau des ZVPÖ, Silvana Weidinger, in einer ersten Stellungnahme, dass die Richtung dieses Beschlusses zweifellos stimmt, denn damit kommt man der jahrelangen Forderung des Zentralverbandes der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs nach voller Abgeltung der Teuerung mit einem Sockelbetrag für die niedrigen Einkommen sehr nahe. Bekanntlich verlangte der ZVPÖ bereits für 2017 einen Sockelbetrag von 40,-- Euro, der auch für 2018 gelten sollte. In diesem Zusammenhang wies Kollegin Weidinger nochmals darauf hin, dass jede Anpassung in der Höhe der Inflationsrate einen Wertverlust der Pensionen bedeutet und man wieder zum Pensionistenpreisindex zurückkehren soll, der einer tatsächlichen Abgeltung der Teuerung ein Stück näher kommt.

Bundestag des ZVPÖ

Druckfähige Version anzeigen
Am 28.Juni fand in Wien ein Bundestag des Zentralverbandes der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs statt. Dieser war notwendig geworden, da Bundesobmann Alexander Beran im Februar einen schweren Unfall hatte und sich derzeit noch in Rehabilitation befindet, Bundessekretär Fritz Höllisch völlig unerwartet im April verstarb und Bundeskassierin Inge Beran ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen ihre Funktion zur Verfügung stellen mußte.

Für leistbares Wohnen

Druckfähige Version anzeigen
Ernährung, Bekleidung und Wohnen sind die grundlegenden Bedürfnisse für die menschliche Existenz. Die Befriedigung dieser Bedürfnisse wird in unserer Gesellschaft über den Markt vollzogen. Das heißt, man muss genügend Geld haben, um diese Waren zu kaufen, bzw. gegen Bezahlung zu nutzen (Miete). Oft geht ein Großteil des Einkommens für den Bereich Wohnen auf, und das wird zunehmend mehr. Das Wohnbauprogramm des „Roten Wien“ ist von der Prämisse ausgegangen, dass maximal 10 Prozent des Familieneinkommens für den Bereich Wohnen ausgegeben wird. Heute ist es ein Vielfaches davon.

Wohin geht die österreichische Sozialpolitik?

Druckfähige Version anzeigen
Im „Standard“ (8.4.2017) plädiert der grüne Abgeordnete Harald Walser für eine „linke Politik, ohne das klassenkämpferische Vokabular“ und nennt als Ziele „für Umverteilung … für günstigere Wohnungen, für ein gerechteres Steuersystem“. Fragt sich, wie solche Ziele erreicht werden sollen, wenn nicht die Gegensätze benannt werden, die dem hinderlich sind. Markenzeichen linker Politik ist es doch, die Interessenlagen zu benennen und das ist notwendigerweise klassenkämpferisch. Österreich kann auch heute noch auf ein hochstehendes Sozialsystem verweisen. Die vergleichsweise hohe Lebensqualität hat neben den geringen Militärausgaben dank Neutralität, einer hohen Produktivität dank der Leistung der Lohnabhängigen maßgeblich auch mit einem ausgeprägten Sozialstaat zu tun.



Bundessekretär Fritz Höllisch gestorben

Druckfähige Version anzeigen
Der Bundesvorstand des Zentralverbandes der Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs gibt bekannt, dass der Bundessekretär des ZVPÖ Kollege Fritz Höllisch plötzlich und völlig unerwartet am 23. April 2017 verstorben ist.

Die Trauerfeier und Verabschiedung von unserem am 23. April d.J. verstorbenen
Bundessekretär Fritz Höllisch findet

am Freitag, den 12. Mai 2017 um 15 Uhr

am Asperner Friedhof, 1220 Wien, Langobardenstraße 180, statt.

Beschäftigungsaktion 20.000

Druckfähige Version anzeigen
Richtiger Weg oder Beruhigungspille?

„Grundsätzlich ist jede Maßnahme zu begrüßen, die neue Arbeitsplätze schafft und vor allem dafür sorgt, dass über Fünfzigjährige im Arbeitsprozess verbleiben können“ erklärte der Bundessekretär des ZVPÖ Fritz Höllisch in einer ersten Stellungnahme zur neuesten Initiative der österreichischen Bundesregierung.

Die Inflation frisst alles auf

Druckfähige Version anzeigen
Wohnen und Wohnkosten sind derzeit in aller Munde. Nachdem man jahrelang zugesehen hatte wie die Mieten explodieren, Wohnen immer teurer wird und sich selbst die größten Hausherren wie die Stadt Wien an der munteren Preistreiberei beteiligten, hat plötzlich die Politik dieses Problem entdeckt, und von allen Seiten hagelt es Vorschläge. Dabei sind die Wohnkosten ein zwar wichtiger, aber nicht einziger Teil der Preisspirale, die sich immer weiter nach oben dreht.

Aktuelles zur Pensionsversicherung

Druckfähige Version anzeigen
Am 22. Februar 2017 fand das vom ZVPÖ veranstaltete Schulungsseminar „Aktuelles zur Pensionsversicherung“ in Wien statt.
Sinn und Zweck des Seminars war es, den in der Beratung und Mitgliederbetreuung tätigen Mitarbeitern des ZVPÖ das für ihre ehrenamtliche Tätigkeit notwendige Wissen und Neuerungen im Pensionssystem zu vermitteln.

Deutschland

Druckfähige Version anzeigen
Niedrige Löhne jetzt heißt Altersarmut später
Die gesetzliche Rente hat ein Einnahmeproblem, das sich lösen ließe
von Anne Rieger

73 Millionen Menschen sind rentenversichert. Die Absenkung der Rente geht also uns alle an. Wollen wir Altersarmut von Jüngeren, Jugendlichen und Älteren verhindern, müssen wir um höhere Einnahmen für die gesetzliche solidarische umlagefinanzierte Rente kämpfen. Denn sie hat kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem. Das ließe sich leicht lösen. Die Einnahmen können wesentlich erhöht werden,
wenn

Neuer Sozialbericht der Bundesregierung zeigt: Pensionen sprengen nicht die Staatsausgaben!

Druckfähige Version anzeigen
Immer wieder wird uns von den Gegnern unseres staatlichen Pensionssystems in Politik und Medien versucht einzuhämmern, dass die Pensionen in der heutigen Form nicht mehr finanzierbar seien. Dass von diesen Horrormeldungen, die nur als Lobbyarbeit für die private Versicherungswirtschaft zu verstehen sind, rein gar nichts zu halten ist, zeigen einmal mehr einige Fakten aus dem vor kurzem vom Sozialministerium vorgelegten Sozialbericht 2015-2016 über die Zahlungen des Bundes an die Pensionsversicherung und die Beitragsleistungen der Versicherten: