Auf der Sitzung des Seniorenrates am 15.6.in Wien, setzte sich die Vertreterin des ZVPÖ im Seniorenrat Lilian Stadler mit den bevorstehenden Verhandlungen über die Pensionsanpassung 2021 auseinander. Sie betonte die Bedeutung der Pensionen für die Stabilität der Wirtschaft – 28% der Konsumausgaben stammen aus Pensionen – und forderte die Kaufkraft der PensionistInnen zu sichern. Sie sprach sich vehement gegen ein sogenanntes "Solidaropfer" der PenionistInnen aus.
Angesichts der Millionen, die für die Rettung von Konzernen bereitgestellt werden, darf es insbesondere bei den kleinen und mittleren Pensionen keine Einbußen geben. Stadler forderte auch konkrete Maßnahmen, um bei einer neuerlichen Epidemie besser gerüstet zu sein. In einem neuen österreichischen Epidemieplan müssen Maßnahmen gesichert werden, die verhindern, dass es in PensionistInnenheimen und Pflegeheimen epedemiebedingt zu keinen Besuchen kommen kann, wie das diesmal der Fall war. Es sind deshalb etwa überall standardmäßig Besucheräume und entsprechende Einrichtungen vorzusehen.