Sozialausschuss Sitzung des Nationalrats

Wie wir an dieser Stelle schon berichteten, wurde bei der ab 2020 wirksamen gesetzlichen Bestimmung - nach 45 Arbeitsjahren (540 Beitragsmonaten) abschlagsfrei in Pension gehen zu k├Ânnen - auf Besch├Ąftigte, die zwischen 2014 und 2020 trotz vorliegender 540 Beitragsmonate mit Abschl├Ągen in den Ruhestand getreten sind, kein Bedacht genommen. Wir haben nach Bekanntwerden dieser Regelung sofort in einer Stellungnahme auf diese Ungerechtigkeit hingewiesen und den Gesetzgeber zu eine Nachbesserung des Gesetzes aufgerufen.

Am 5.M├Ąrz wurde nun im parlamentarischen Sozialausschuss ein gemeinsamer Entschlie├čungsantrag aus der Opposition eingebracht, dass jene Besch├Ąftigten die zwischen 2014 und 2020 trotz vorliegender 540 Beitragsmonate mit Abschl├Ągen von bis zu 12,6% in den Ruhestand getreten sind, ab 2020 ebenfalls eine abschlagsfreie Pension bekommen und ihre Pension neu berechnet werden soll.

Der Antrag wurden mit den Stimmen von ├ľVP und Gr├╝nen auf einen zuk├╝nftigen Termin vertagt. Daher werden wir vom ZVP├ľ weiterhin mit Nachdruck auf diesen Missstand hinweisen und ein Auge darauf haben, ob die T├╝rkis-Gr├╝ne Regierung f├╝r oder gegen ein gerechtes Pensionssystem handelt.


Zeichnung und Bildrechte: Gernot Budweiser
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